Trauerdruck

Die Gestaltung individueller Trauerkarten,- briefe,- anzeigen und Danksagungen gehört zu den wichtigen Ritualen innerhalb eines Sterbefalls. Zur Auswahl stehen verschiedene Papiersorten, Schriftarten, Symboliken und Motive. Inhalte können durch die Verwendung eines Zitats einen besonderen Akzent erhalten.

Gerne beraten wir Sie bei der Erstellung Ihres persönlichen Trauerdrucks.

 

An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl möglicher Zitate und Symboliken für die Gestaltung Ihrer persönlichen Trauerkommunikation

Symbole

Betende Hände
Bekannt ist vor allem das Gemälde von Dürer. Die betenden Hände stehen für das Gebet und damit den christlichen Glauben, aber auch für Andacht und Zuversicht.

Blumen
Sie haben eine eigene Sprache und fast jede Pflanze hat ihre Bedeutung. Mehr dazu gibt es im Kapitel Floristik auf unserer Website.

Engel
Engel sind die Boten Gottes und die Himmelsbewohner. Sie stehen für die Hoffnung auf das immerwährende Leben, aber auch für eine Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Fisch
Das Zeichen des Fisches ist eines der ältesten Glaubenssymbole im Christentum. Das griechische Wort für Fisch ist ICHTHYS, gebildet aus den Anfangsbuchstaben der Worte „IESOUS CHRISTOS THEOU YIOS SOTER = Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser“. Wer dieses Symbol trug, bekannte sich zum christlichen Glauben und Jesus als Retter der Welt.

Kreuz
Das Kreuz ist wohl das bedeutendste Symbol der christlichen Glaubensgemeinschaften und steht für die Verbundenheit mit Gott und allen Menschen, die Verbundenheit zwischen Himmel und Erde.

Kerzen
Sie sind ein Symbol für das Licht und die Vergänglichkeit.

Kranz
Ohne Anfang oder Ende, ist der Kranz das Symbol für die Ewigkeit. Der üblicherweise grüne Basiskranz, in der Farbe der Hoffnung, wird durch Blumen und eine Schleife ergänzt, die einen persönlichen Gruß trägt.

Palmwedel
Nach der christlichen Überlieferung wurden Palmwedel geschwungen, als Jesus in Jerusalem einzog. Ursprünglich ein Zeichen des Sieges, sind sie heute ein Zeichen des Friedens, oft verbunden mit den Worten „Ruhe in Frieden“.

Taube
Die Taube, vor allem die weiße Taube, steht für den Heiligen Geist und die Auferstehung. Die Bedeutung geht zurück bis in die Antike und ist damit nicht erst mit dem christlichen Glauben entstanden. Damals wurde angenommen, dass die Seele einem Vogel gleicht, der nach dem Tod den Körper verlässt.

Farben
Sie stellen keine klassischen Symbole dar, haben aber symbolhafte Bedeutung.
In Bezug auf den Tod bzw. die christlichen Glaubensgemeinschaften sind vor allem drei Farben zu nennen:

  • Weiß, für Reinheit und Vollkommenheit
  • Grün, für die Hoffnung
  • Schwarz, für die Trauer

Hinweis
Viele Symbole geraten über die Jahre auch in Vergessenheit. Vielleicht möchten Sie ein zentrales Symbol für eine Trauerfeier verwenden, doch Sie können nicht voraussetzen, dass die Trauergäste über den Sinngehalt (noch) Bescheid wissen. Dann empfiehlt es sich, schon im Vorhinein bei der Einladung oder im Laufe der Trauerfeier die Bedeutung einfließen zu lassen, damit alle den Sinn nachempfinden können.

Zitate

1. Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen, doch für die Seele ist es eine Heimkehr. (Lucius Annaeus Seneca)
2. Gerade die Individualität ist das Ursprüngliche und Ewige im Menschen. (Friedrich Schlegel)
3. Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigene Todesfall. (Wilhelm Busch)
4. Das Licht ist die Speise der Toten. (Unbekannter Autor)
5. Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen. (Joachim Ringelnatz)
6. Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. (Psalm 90)
7. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt. (Goethe, Egmont)
8. Gib uns Deinen Frieden Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt. (Augustinus)
9. Der Tod ist die letzte Begrenzung des Lebens. (Horaz)
10. Der Tod ist nichts Schreckliches; nur die fürchterliche Vorstellung vom Tode macht ihn furchtbar. (Epiktet)
11. Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen ein Hochzeitsfest unter Engeln. (Khalil Gibran)
12. Der Tod ist gewiß, doch ungewiß die Stunde. Mors certa, hora incerta. (Matthias Claudius)
13. Aufgelöst und gestillt wird durch die Tränen der Schmerz. (Ovid)
14. Alle, die in Schönheit gehn, werden in Schönheit auferstehn. (Rainer Maria Rilke)
15. Der Tod ist ein stiller Mann, aber er bezwingt jeden. (Deutsches Sprichwort)
16. Der Tod ist nicht für schlimm zu achten, dem ein gutes Leben vorangegangen. (Augustinus)
17. Der Tod entbindet von erzwungenen Pflichten. (Schiller, Wilhelm Tell)
18. Der Tod ist uns so nahe, daß sein Schatten stets auf uns fällt. (Geiler von Kaysersberg)
19. Warm ist das Leben, kalt ist der Tod. (Sprichwort)
20. Requiescat in pace (R I P) Ruhe in Frieden (Psalm 4, 9)
21. Was soll der fürchten, der den Tod nicht fürchtet. (Schiller, Die Räuber)
22. Es ist ungewiß, wo der Tod uns erwartet, erwarten wir ihn überall. (Michel Montaigne)
23. Arm oder reich, der Tod macht alle gleich. (Sprichwort)
24. Wer den Tod fürchtet hat das Leben verloren. (Johann Gottfried Seume)
25. Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf. (William Shakespeare)
26. Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben. (Schiller, Wilhelm Tell)
27. Der, den der Tod nicht weiser macht, hat nie mit Ernst an ihn gedacht. (Christian Fürchtegott Gellert)
28. Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen. (Casimir Delavigine)
29. Was fürchtest du den Tod, Väterchen? Es hat ja noch keiner erlebt, daß er gestorben ist. (Russisches Sprichwort)
30. Memento Mori!
31. Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist. (W. A. Mozart)
32. Uns alle erwartet die eine Nacht, und einmal müssen wir den Weg des Todes beschreiten. (Horaz)
33. Zweimal sieht kein Mensch die Todesufer. (Schiller)
34. Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, kehren sie zurück, um wieder zu entspringen. (Kohelet)
35. Mit Toten führe ich keinen Krieg. (Karl V.)
36. Die Toten stehen nicht mehr auf. (Schiller, Don Carlos)
37. So, wie ein Volk seine Toten verehrt, so offenbart sich seine Seele vor dir. (Konfuzius)
38. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. (Franz von Assisi)
39. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir. (Unbekannter Verfasser)
40. Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist (Franz Kafka)
41. Hätte ich jemals auch nur einen Gedanken an das Sterben verschwendet, dann wäre ich es schon. (General Pilsudski)
42. Der Tod ist kein Untergang, sondern ein Übergang: vom Erdenwanderweg hinein in die Ewigkeit. (Cyprian von Karthago)
43. Die Erde ist ein Himmel, wenn man Frieden sucht, recht tut und wenig wünscht. (Johann Heinrich Pestalozzi)
44. Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde Euch wiedersehen und Euer Herz wird sich freuen. (Joh. 16,22)
45. Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten heißt sich töten. (Friedrich Hebbel) 46. Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon. (Jean de La Fontaine)
47. Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten. (Unbekannter Verfasser)
48. Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch. (Johann Albrecht Bengel)
49. Was ist das Letzte im Leben? Die Hoffnung. (Diogenes von Sinope)
50. Der Tod ist ein Schlaf, in welchem die Individualität vergessen wird: Alles andere erwacht wieder oder vielmehr ist wach geblieben. (Arthur Schopenhauer)

nach oben